Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche

Hernien untersuchen und passend zum Befund behandeln

Eine Vorwölbung an Leiste oder Bauchwand, ein Druckgefühl oder Schmerzen bei Belastung können auf eine Hernie hinweisen. Dr. Adem Dobra untersucht Art, Größe und Beschwerden und bespricht mit Ihnen, ob und wie der Bruch behandelt werden sollte.

Moderner Eingriffsraum der Praxis Dr. Dobra

Persönliche Beratung und Behandlung in der chirurgischen Praxis Dr. Adem Dobra in Bad Wörishofen.

Auf einen Blick

  • Leisten-, Nabel-, Narben- und Bauchwandhernien
  • Offene und minimalinvasive Operationsverfahren
  • Behandlung passend zu Befund und Lebenssituation

Was eine Hernie ist

Bei einer Hernie entsteht eine Lücke in der Bauchwand. Durch diese Bruchpforte können sich Bauchfell, Fettgewebe oder Anteile innerer Organe vorwölben. Häufige Formen sind Leisten-, Schenkel-, Nabel-, Narben- und Oberbauchhernien.

Typisch ist eine sicht- oder tastbare Vorwölbung. Manche Menschen spüren zusätzlich ein Ziehen oder Druckgefühl, besonders beim Husten, Heben oder Pressen. Ähnliche Beschwerden können jedoch andere Ursachen haben und sollten deshalb untersucht werden.

So wird ein Bauchwandbruch untersucht

Die Diagnose lässt sich häufig durch eine gezielte körperliche Untersuchung im Stehen und Liegen stellen. Je nach Befund kann eine Ultraschalluntersuchung zusätzliche Informationen liefern.

Für die Behandlungsplanung sind außerdem frühere Bauchoperationen, bestehende Erkrankungen, Medikamente und die körperliche Belastung im Alltag wichtig.

Wann eine Operation sinnvoll sein kann

Eine Hernie verschließt sich bei Erwachsenen nicht von selbst. Eine Operation ist die einzige Möglichkeit, die Bruchlücke dauerhaft zu beseitigen. Dennoch muss nicht jede beschwerdefreie Hernie mit niedrigem Risiko sofort operiert werden.

Ob Beobachtung oder Operation empfohlen wird, hängt von Hernienart, Größe, Beschwerden und dem Risiko einer Einklemmung ab. Für eine Operation kommen offene oder minimalinvasive Verfahren infrage. Ob ein Netz verwendet wird, entscheidet sich ebenfalls nach dem individuellen Befund.

Warnzeichen einer Einklemmung

Plötzlich starke Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen und eine harte Vorwölbung, die sich nicht mehr zurückdrücken lässt, können auf eine Einklemmung hinweisen. Das ist ein Notfall. Rufen Sie 112 oder suchen Sie sofort ein Krankenhaus auf.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Muss jede Hernie operiert werden?

Nein. Bei einigen beschwerdefreien Hernien mit niedrigem Risiko kann zunächst eine kontrollierte Beobachtung möglich sein. Die Empfehlung richtet sich nach Art, Größe, Beschwerden und persönlichem Risiko.

Ist eine offene oder minimalinvasive Operation besser?

Keine Methode ist pauschal für alle besser. Hernienart, Voroperationen, Begleiterkrankungen und persönliche Voraussetzungen bestimmen, welches Verfahren sinnvoll ist.

Wird bei jeder Hernienoperation ein Netz eingesetzt?

Nicht zwingend. Ein Netz kann die Bauchwand verstärken, ist aber nicht bei jedem Befund erforderlich. Nutzen, Material und Alternativen werden vor der Operation besprochen.

Erfolgt die Behandlung ambulant oder stationär?

Das hängt von Hernienart, Operationsverfahren und Ihrem Gesundheitszustand ab. Nach der Untersuchung erhalten Sie eine konkrete Empfehlung für den geeigneten Behandlungsrahmen.

Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung oder Diagnose. Behandlungsmöglichkeiten werden individuell in der Sprechstunde besprochen.

Medizinische Quellen und weiterführende Informationen

Nächster Schritt

Lassen Sie Ihren individuellen Befund persönlich abklären.

Wir erklären verständlich, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie infrage kommen und wie der weitere Ablauf aussehen kann.

Online-Terminbuchung aktuell nicht verfügbar.

Weitere Behandlungsschwerpunkte